Archiv für Juni 2018

Stinky „from dead-end street“ LP (riot bike)

Stinky „from dead-end street“ LP (riot bike)

Stinky aus Frankreich waren mir bisher nicht geläufig,
obwohl das hier wohl schon ihr zweites Album ist und auch
einige Eps in der Szene herumfliegen. Nun der Name ist
ja irgendwie drollig. Leider gibt einem auch das Cover
nicht wirklich eine Vorwarnung darauf, was einen
musikalisch erwartet. Jedenfalls, wer es ruhig und friedlich mag,
wird bei Stinky nicht auf seine Kosten kommen.
Kaum das sich die Platte zu drehen anfängt brettert
einem Hardcore Punk entgegen, das die Ohren nur so am flattern sind!
Dabei gehen die Franzosen durchaus nicht ohne Melodien zu
Werke und gestalten das Ganze auch abwechslungsreich.
Aber ihr Lieblingstempo ist ganz unverkennbar „sehr schnell“
die Lieblingslautstärke „sehr laut“ und die Lieblingsemotion „sehr wütend“. E
cht heftige Platte. Aber irgendwie geil –
wenn man in der richtigen Stimmung ist.
(garcin)

What we Feel /Mister X „all against all“

What we Feel /Mister X „all against all“ CD (Audiolith/Fire and Flames)

Eine Split Platte von What We Feel aus Russland und Mister X aus Weißrussland.
Beide Bands gibt es ja nicht erst seit gestern und beide sind auch für
ihr antifaschistisches Egagement bekannt,was ja immer sofort symphatisch macht.
Insgesammt sind 8 Songs drauf. 4 von jeder Band.
Als Erstes starten What we Feel durch. Kraftvoller Hardcore, den ich vom
Gesang her etwas rauer fand, als ich es bisher gewohnt war. Stört mich aber nicht
und musikalisch gibts hier die gewohnte Durchschlagkraft. WWF covern in ihren
vier Songs gleich zweimal: „Loyality, courage and honor“ von Mister X und
„nothing to lose“ von Feine Sahne Fischfilet. Bei beiden kenne ich das Orginal nicht,
so kann ich nur sagen, das beide Songs in der What We Feel Version echt geil
rüberkommen. Dann kommen Mister X an die Reihe und gehen deutlich Oi!-lastiger
zu Werke. Ein Cover gibts natürlich auch. Nämlich „scene police“ von What We Feel,
was ordentlich umgesetzt wird. Schön ist der Song „Anti…“ ganz zum Schluß.
Den singen die Weißrussen nämlich sogar auf Deutsch. Und das nicht mal schlecht.
Auch wenn sich ein starker Akzent nicht leugnen lässt. Aber klasse! Bisher hatte
ich noch gar nichts von Mister X im Plattenschrank und bin echt
positiv überrascht. (garcin)

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