The Orobians „slave to the riddim“ (LP)

The Orobians „slave to the riddim“ (LP)

So ganz neu ist die Idee ja inzwischen nicht mehr,
das Ska Bands genre-fremde Songs covern bzw. „vers-ska-en“.
Bands wie The Offenders oder Valkyrians
machten das bereits erfolgreich mit dem ein oder
anderen Punksong. (Vor allem Valkyrians!
Die Platte „Punkrocksteady“ ist einfach nur der HAMMER!!)
The Orobians, aus dem italienischen Bergamo stammend,
wandeln dieses Konzept aber nun in sofern ab, das sie sich
statt an Punk Rock, an Disco Hits der 80er Jahre zu
schaffen machen.
Dabei geraten die Italiener allerdings an Songs, die mich,
zumindest im Orginal, überhaupt nicht interessieren.
So war ich anfangs etwas skeptisch. Dennoch macht das
Ganze Spaß. Ob man diese Songs nun mag oder nicht,
man kennt sie ja zur Genüge und mit einem chilligen,
traditionellen Ska Touch sind sie dann doch recht unterhaltsam.
Dennoch reicht es nicht zur Top-Bewertung. Das liegt zum
einen daran, das mir viele Songs etwas zu nah am Orginal
sind und mit wenig neuen, eigenen Ideen umgesetzt wurden,
zum anderen kann der Orobians Sänger mit immer mit dem
Orginalgesang mithalten. Besonders fällt mir das bei „Thriller“ auf.
Wie immer man zu Michael Jackson stehen mag,
aber singen konnte der Kerl! Da kommt man schwer gegen an.
So bleibt eine Platte, die „ganz nett“ ist, aber keine Sensation.
Mein Anspieltipp wäre „don`t go“(im Orginal von Yazoo), auf der B-Seite.
Für meine Ohren der definitiv eingängigste Song der Pladde. (madbutcher)

(gez. garcin)